Gim - Generationen im Museum

GiM-Anlass

21. August 2016, 15.00

Eine gut erzählte Geschichte macht aus den Ohren Augen

museumbickel Walenstadt

Im Generationen-Tandem, z.B. Gotte und Patenkind, Grossvater und Enkel, mit der Nachbarin oder der Freundin entdecken die Teilnehmenden die Ausstellung „Karl Bickel – Vater und Sohn“, tauchen ein in andere Welten und erfinden gemeinsam Geschichten zu den Werken. Das Fabulieren wird mit Informationen zu den Werken und dem Leben von Karl Bickel Sen. und Jun. bereichert. Ein kleiner Apéro bietet im Anschluss Gelegenheit zu vertieften Gesprächen und zum Austausch.  

 

museumbickel

Das museumbickel besteht seit 2002 und realisiert drei Ausstellungen pro Jahr. Interessante zeitgenössische Positionen aus der Schweiz werden gezeigt, wobei auch das Kunstschaffen in der Region regelmässig beleuchtet wird. Mit seinem eigenständigen Programm und zahlreichen anregenden Begleitveranstaltungen wie Führungen, Podiumsdiskussionen und Konzerten ist das museumbickel ein wichtiger Schauplatz des Kunstgeschehens der Region Sarganserland-Walensee. 

9 Geschichten
Ausstellung mal anders

Das war ein toller Tag in Walenstadt, vielen Dank!

Josef, 50


Elisa

Elisa Das ist Elisa. Sie ist hier, weil es hier die besten Kräuter von Sizilien gibt. Früher war hier ein Schloss. Auf diesem Schloss haben Ritter gelebt. Die Ritter haben viel gekämpft und viel gewonnen! Eines Tages wurden sie aber von anderen Rittern angegriffen und ihr Schloss wurde zerstört. Deshalb sieht man noch die Trümmer vom Schloss die herum liegen. Aber das stört Elisa nicht, sie will nur die feinen Kräuter

Cedric, 7 und Nicky, 40


Violett

Violett wird in der Malerei sehr selten verwendet. Hier wurde es mit Bedacht und exakt verwendet. Die Farbe passt wunderbar und gibt dem Bild eine wunderbare Stimmung. Das ist eine jung Frau in ihrer Tracht, die in der Schweiz "hängen geblieben" ist. Sie sitzt auf dem Stuhl, welchen sie zur Einbürgerung kaufen musste. Aber sie ist trotzdem in Bewegung. Eine fliessende Bewegung geht durch ihren Körper. Sie sieht ihrer Zukunft entgegen in ihrer neuen Heimat.

Reni, 45


So kann Museum auch sein!

Es war wirklich toll! Wir haben so gerne zugehört! So macht es im Museum schon mehr Spass!

Nicky, 40


Auf der Alp oder Inspektion

Drei Männer mit nacktem Oberkörper stehen mit dem Rücken zu uns. Sie werden von den anderen gemustert - kann man die zum Arbeiten brauchen? Taugen die etwas für auf die Alp? Können die auch anpacken? Älpler, Pfarrer und auch Industrielle stehen da und beurteilen die 3 Neuen. Es erinnert uns an die Situation heute an den Grenzen. Da werden auch Menschen, Flüchtlinge gemustert, beurteilt. Kann man die brauchen zum Arbeiten? Taugen sie etwas? Wer entscheidet?

Gügg, 69 und Frau Wetter, 84


Freude

Ein wunderbarer Nachmittag mit einer spannenden, offenen, kreativen und geselligen Gruppe! Vielen Dank allen Teilnehmenden für die tollen Geschichten!

Evelyne, 33


Der Eisvogel

Er fliegt hin und her auf dem Wallende und sucht einen Fisch. Plötzliche sah er einen Fisch und schnappte ihn. Ein 2. Fisch brachte er seinen 3 Jungen. Er flog zum Nest. Die Kleinen sperrten die Schnäbel auf. Mami hat den Fisch ins Nest fallen lassen. Die jungen Vögel stürzten sich mit grossem Hunger auf den Fisch und verpackten ihn bis auf die Knochen. Nachher machten sie einen Mittagsschlaf.

Joya, 5, Mateo, 7 und Christel, 53


Vollmond

Es ist die Nacht vor dem Stiermarkt und es ist Vollmond. Der Bauer geht mit seinem Stier mitten in der Nacht spazieren. Denn wenn der Stier in der Nacht im Vollmond spazieren geführt wird, stellen sich alle seine Nackenhaare und seine Kuppenhaare auf. So sieht er schöner und kräftiger aus und der Bauer erhält auf dem Markt einen höheren Preis für seinen Stier. Und mit dem Geld, das er für den Stier bekommt kauft er sich einen neuen Stall, denn der alte fällt schon fast zusammen.

Christian, 31 und Peter, 72


Maria und die Tiere

Maria steht in der Mitte. Sie ist traurig, weil sie arm ist und betteln muss. Deshalb betet sie. Die Tiere schauen ihr zu. Sie können nichts machen und Maria nicht helfen. Sie sind auch traurig. Auf dem Weg nach Hause trifft Maria viele Leute die ihr Geld geben. Als sie zu Hause ist kann sie sich mit dem Geld etwas zum Essen kaufen und ein neues Kleid. Mit dem Kleid geht sie in die Berge, sie sieht sehr schön aus! Dann geht wie wieder in die Stadt, weil sie Durst hat. Dann geht sie wieder in die Berge. Dort trifft sie Josef und Jesus. Sie pflückt für Jesus schöne Blumen und schenkt sie Jesus. Dann kommt ein Mädchen, das heisst Zoë-fertig!

Zoë 5 und Evelyne, 33