Gim - Generationen im Museum

GiM-Anlass

28. September 2017, 09.00

ABC im Museum

Bernisches Historisches Museum Bern

Interessierte Museumsfachleute aus der ganzen Schweiz nehmen am Kurs 'Das kleine ABC der Führungen im Museum' teil. Zum Einstieg gibt es einen kurzen GiM-Anlass. Die Teilnehmenden lernen einander und gleichzeitig GiM kennen. Es ist ein interner Anlass, der über ICOM gebucht werden kann. 

Franziska Dürr, Projektleiterin GiM

 

 

Bernisches Historisches Museum

Das Bernische Historische Museum ist eines der bedeutendsten kulturhistorischen Museen der Schweiz. Unsere Sammlungen zur Geschichte, Archäologie sowie Ethnografie umfassen rund 500'000 Objekte von der Steinzeit bis zur Gegenwart und aus Kulturen aller Erdteile. In unseren Dauerausstellungen zeigen wir neben diesen Highlights auch den spektakulären Berner Skulpturenfund, zwei Berner Schultheissenthrone und vieles andere mehr. Das integrierte Einstein Museum stellt Leben und Werk des Physikers auf packende Weise in den Kontext der Weltgeschichte. In der grosszügigen Ausstellungshalle präsentieren wir regelmässig Wechselausstellungen. 

5 Geschichten
Tanzende Harlekins

Die Keramikfigur aus dem 17. Jh. zeigt ein tanzendes Paar. Es sind Figuren aus der Commedia dell’arte. Der Herr zeigt vor, wie eine der schwierigsten Positionen aus dem Tanz ausschaut und die Teilnehmenden versuchen diese einzunehmen.

Fabienne 24 und Stephanie, 28


Bastille Stein

Das Objekt ist ein Modell der gestürmten Bastille in Paris und unten im Modell drin befindet sich ein originaler Stein der Bastille.

Andrea 28 und Stephan, 46


Musik-Salon

In diesem Raum, der eine Szene aus einem barocken Musik-Salon darstellte, tauchen wir ein die die Musik, die im Hintergrund spielt. Wir sehen die Perücken der einzelnen Aktuere und schauen deren Gewänder an. Wir spiegeln die Haltung der Personen - und sei es nur in kleinen Geste der rechten Hand.

Carmen 35 und Amos , 28


Das Mikroskop

Schon als Kind interessierte sich der inzwischen berühmte Arzt und Naturwissenschaftler für die kleinsten Details. Er wollte es genau wissen und genau sehen. Er hat selber ein Mikroskop hergestellt. Für den ersten Prototypen hat er drei Holzfüsse von Mutters Webstuh verwendet. Mit Hilfe dieser Erfindung und dem zentrierten Sonnenlicht wurden ihm die Geheimnisse der Natur offenbart. // Dieses Objekt ist tatsächlich der Wendepunkt zwischen Mythos, Glaube und Aberglaube und der neuen Aufklärung und Wissenschaft. 

Edith 62 und Barbara, 50


Strumpfwerkstuhl

Im 17. Jh. gelang die der Hugenotten-Religion angehörigen Familie Blanc die Flucht aus Frankreich in die Schweiz. Sie konnten zum Glück ihren dem englischen Original nachgebauten Strumpfwerkstuhl mitnehmen. In der Nähe von Basel bauen sie erfolgreich eine ganz neue Industrie auf und ihr Familienunternehmen wurde die bedeutendste in dieser Sparte.

Monica und Helen 49 und, 51