Gim - Generationen im Museum

GiM-Anlass

11. Dezember 2015, 10.00

Mit kleinen Kindern ins Museum - Generationengemischt, na klar!

Kunstmuseum Bern

Für Studierende der  HKB Studiengang CAS Kulturelle Bildung im Elementarbereich heisst das Thema für diesen Studientag: 'Museumsbesuch mit kleinen Kindern'. Teil dieser Veranstaltung wird eine «GiM live»-Sequenz sein. Studierende der HKB und Hortnerinnen einer Kita gehen mit den Kita-Kindern in kleinen Generationen-Tandems durch die Sammlung: Sie wählen ein Werk aus (geht das?). Sie schauen sich das Werk genauer an (wie und wie lange ist das spannend für die Kinder?). Gibt es eine Geschichte, die rund um das Werk gesponnen werden kann? Wir loten also die Altersgrenzen aus! Resultate dazu finden sich in der Folge im Kommentarfeld (unten). Es ist keine öffentliche Veranstaltung. 

 

 

Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung. Werke von Ferdinand Hodler, Paul Klee, Pablo Picasso, Meret Oppenheim oder Franz Gertsch haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die Bestände reichen von mittelalterlichen Altarbildern bis zu zeitgenössischen Videoinstallationen. Thematische und monografische Ausstellungen konzentrieren sich auf Klassiker der Sammlung, die Gegenwartskunst sowie Schweizer und Berner Kunst.

 

Hodlerstr. 8 -12,

3000 Bern 7

T +41 31 328 09 44

 

9 Geschichten
Erfinderisch

Das Kind entscheidet sich für ein Bild (blaues Pferd) und bleibt davor stehen. Wir denken nach, wohin das Pferd wohl gehen wird. Eine Geschichte entsteht. Das Kind ist auch von einzelnen Farben auf dem Bild fasziniert. So entdecken wir einen Rotton und beginnen diese Farbe auch in anderen Bildern zu suchen und finden.

Nicole, 27


Kontaktaufnahme

Nachdem die Kita-Kinder eingetroffen sind haben wir zuerst mit viel feingefühl den Kontakt aufgenommen und waren z.B hilfsbereit beim Jacke ausziehen. Im anschliessenden Kreis haben wir ein Lied gesungen und herausgefunden welche Kinder und Erwachsene sich die selben Farben ausgesucht haben. Ein Gefühl von Verbundenheit entsteht. Gemeinsam geht es los auf Entdeckungsreise.

Nicole, 27


Ruhe-Insel

Eine kleine Verschnaufspause! Mit offenen Augen staunen und betrachten, Geschichten erfinden, verbal wie nonverbal Gedanken und Empfindungen ausdrücken, die Räumlichkeiten erkunden, Details entdecken, das Lieblingstier zeichnen, Farben suchen - die Kinder lassen sich ganz unmittelbar auf das Abenteuer Kunstmuseum ein. Und wir mit ihnen.

Silvia, 42


Was es da alles zu erforschen gibt!

Bevor sich einige Kinder den Bildern zuwenden, muss erst mal genau erkundet und untersucht werden … … wie rau sich die kleine Delle in der Wand beim Treppenabgang anfühlt, … wie es sich in dem ungewohnt riesigen Ausstellungsraum bewegen und … wie sich die Sitzgelegenheit mittendrin erklimmen lässt. Und was befindet sich wohl hinter dieser grossen Türe? …

Karin, 41


ohne Worte...

An der vertrauten Hand der kleinen Schwester bzw. des grossen Bruders geht es ganz leicht, neue Welten zu entdecken …

Judith, 51


 
ohne Worte...

Der erste Besuch im Kunstmuseum lässt einem glatt vergessen, dass man ja mit einer gänzlich unbekannten Person unterwegs ist und sich diesen Moment teilt. Die Fotos lassen erahnen wie achtsam die Kinder unterwegs waren und die Gesichter sprechen aus, was für die Kleinen noch schwierig war in Worte zu fassen.

Judith, 51


Inspiriert werden und weiter inspirieren

... manchmal ist es auch ganz schön selber tätig zu werden und nicht nur zu schauen, haben wir uns gedacht. Zum Beispiel ein Rösslein, das man eben in einem Gemälde von Franz Marc bestaunen konnte, selber zu kreieren. Da wird der Museumsbesuch gleich noch ein bisschen lebendiger.

Katja Fankhauser, 29


 
GiM mit sehr kleinen Kindern

«GiM live» Gemeinsam im Generationen-Tandem Geschichten erfinden, stellt uns mit Kindern von 0 – 4 Jahre vor neue Herausforderung. Diese Kinder wollen den Ort erkunden, zusammen staunen, das Staunen teilen mit Erwachsenen, die sich für sie und ihre Sichtweise interessieren. Sie brauchen Begleitung und Resonanz. Die Begleitung schaut durch die Augen des Kindes. Der Gewinn für diese Begleitperson besteht darin, dass sie sehen, was das Kinder erkennt. Der Fokus ist auf das Kind gerichtet. Das Zusammen-Geschichten-Erfinden steht nicht im Zentrum. Auch das Zuhören der andern Geschichten wäre zu lang und für die Kinder eine Geduldsprobe. Beim Pilot in Aarau 2013 war Werner mit seinem 3jährigen Grosskind dabei. Die beiden haben dann keine Geschichte erzählt, aber munter den andern Geschichten zugehört - und das Kind hat derweil die andern Kinder interessiert bestaunt.

Franziska, 53


 
geniale Idee

Endlich eine Ausstellung, die nicht höchstens eine Kinderhüte anbietet, sondern ein Erlebnis für die ganze Familie verspricht. Ich schnappe mir da wohl meine Enkel und gehe das besuchen.

heidi, 65